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Andermatt - Gotthard

to GPS-Datafiles Download Realp-Tiefenbach(Furka)-Realp

Andermatt ist eingebettet mitten in die Bergwelt, mit drei wichtigen Passrouten: Gotthard (ins Tessin), Furka (ins Wallis), Oberalp (nach Graubünden). Es besteht eine grosse Auswahl an Wanderrouten.
Auf dem Gotthard bestehen zwei interessante Museen:
Das Gotthard Museum direkt im Zentrum des Platzes, in der alten "Sust". (Offen May bis Oktober)
Das Festungs Museum Sasso San Gottardo als Teil der Gotthard Befestigung gestattet einen Blick von innerhalb der alten Festung (1. Weltkrieg) mit Ausstellungsgut aus jener Zeit und Video Filmen (geöffnet Juni bis Oktober). Der Eingang ist ein paar Minuten rechts an der alten Passstrasse Richtung Andermatt.
Siehe www.sasso-sangottardo.ch und www.fort.ch

Göschenen and Airolo sind die Eingangstore zur Gotthardregion. Beide spielten eine wichtige Rolle beim Bau des Gotthard Bahntunnels, später des Autobahntunnels.

Zur Verkürzung der Wartezeit in Göschenen:
Besuchen Sie den Visierstollen. Offen 8 bis 8 

Er befindet direkt gegenüber auf der anderen Seite des Bahnhofplatzes. Wegweiser zeigen zur Felswand. Der 120 m lange Tunnel befindet sich direkt unter der Statue der hl. Barbara. 
Im Eingangsbereich wird auf Tafeln die Theodolit und Stollengang_s.jpg (73118 Byte)Triangulation, die Planung und der Bau des Bahntunnels im 19. Jh. erklärt. Dank diesem Visierstollen konnte direkter Sichtkontakt zwischen Bahntunnel und dem Vermessungsnetz ausserhalb des Tunnels und über die Bergkette hergestellt werden. Ein alter Thedolit ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

Der Einblick in die Vermessungs Methoden motiviert zur Repetition der Trigonometrie!

Siehe: http://alpentunnel.de

Einen Einblick in die geologische Struktur der Gotthardregion wird ganz in der Nähe geboten. Vor dem Schaufenster der "Indergand  Bergkristalle und Mineralien" ist eine Sammlung von Felsbrocken aus der Gegend zwischen Göschenen und Airolo aufgestellt. Eine Tafel zeigt einen Schnitt und die spezifische Gesteins Struktur.

 

Lutersee - Oberalp Pass: Eine beliebte Höhenwanderung mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten.
Nätschen - Oberalppass, untere Route.
Nätschen-Pazola-Oberalp: Auf einem schönen Bergweg über einen Absatz des Pazolastocks.
Oberalp - Andermatt via Unteralp
Oberalp - Dieni: Eine kurze Wanderung hinunter zur Bahnstation Dieni.
Tomasee: Vom Oberalppass zur Rheinquelle.
Oberalppass zur Rheinquelle via Maighelshütte, auf neuem Bergweg Maighelshütte-Lai da Tuma
Curnerasee: Um den Piz Cavradi herum, hoch oben entlang dem NW Ufer des Lai da Curnera. Der See wird von einem Arm des jungen Rheins gespiesen.
Urschner Höhenweg: Von Andermatt hoch oben entlang dem Urserental zur Furka.
Gotthard Pass: Göschenen Gotthard-Hospiz Airolo. Entlang des alten Saumwegs über den Gotthard.
Gotthard Hospiz - Val Canaria: Vom Gotthard Pass Richtung Stella See, dann durch das Val Canaria nach Airolo.
Gotthard Hospiz - Pso di Lucendro: Zum Lucendro See, dann zu Alp und Pass Lucendro, weiter zu den Fibbia Seen und zurück zum Hospiz.
Gotthard - Nufenen: Von der Gotthardpass Strasse hoch über dem Bedrettotal zum Nufenenpass und nach Ulrichen.
Realp -Furka: Zwei schöne Wanderwege führen nach Tiefenbach und zum Furka Pass.
Furka-Oberwald: Eine lohnenswerte Tour vom Passübergang ins Wallis und eine Kurztour im Bereich des Passübergangs.

 

Lutersee - Oberalp pass

Andermatt-Lutersee-Oberalp.  km  Std
Zug - Goeschenen - Andermatt (Bahn)    
Andermatt-Naetschen-Guetsch-Lutersee
Lutersee-Oberalppass
Lutersee-Felliluecke-Oberalppass
12 4.0
1.5
2.5
Oberalppass-Andermatt-Goeschenen-Zug (Bahn)    

AGFO.jpg (279806 Byte)
Interactive map: 
http://map.search.ch/d/dy1ntgxzw?y=1560m

GPX-File: 
GPS_Data/GPX-Anderm-Oberalp.zip
 

Anstelle des Aufstiegs zum Nätschen kann auch die Bahn benutzt werden.
Eine weitere Option ist, die Wanderung beim Oberalppass (Bahn) zu beginnen und via Fellilücke nach Lutersee und Nätschen zurückzukehren.

Der Wanderweg zum Nätschen/Gütsch über den Chilchenberg beginnt etwa 100 m von der Bahnstation, in der Nähe der Militärkaserne. 

Der schmale, aber gute Pfad führt im Zickzack den Berg hinauf, zum Teil im Bergwald. Aufsteigend erhält man einen guten Eindruck von der Wichtigkeit der Bergwälder über den Tälern. Beim Blick hinüber Richtung Gurschen/Gemsstock (Seilbahn) ist der Schutzkeil für Andermatt klar zu erkennen. Ueberall sind an den Berghängen zusätzliche Schutzvorkehrungen gegen Lawinen ersichtlich, auch auf dem Wanderweg durchqueren wir einige Schutzbauten.

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Für Liebhaber von Alpenblumen: eine Wanderung über den Chilchenberg zum Nätschen ist ein Muss. 
Wundklee.jpg (82043 Byte)Dutzende von Pflanzen sind markiert mit ihrem Namen, ein Bild ist dabei, ebenso der Lateinische Name. Es ist nichts als fair, wenn auch der Name der Sponsoren aufgeführt ist.
Auf meiner Wanderung am 10.July 2008 war die Blüte voll im Gang

Ein weiterer Lehrpfad mit den Thema "Lawinenschutz" kann studiert werden. Man erhält eine Einführung in die Entwicklung der verschiedenen Schutz-Technologien, die Auswahl, Gruppierung und das Pflanzen der Nadelbäume als Schutzschild für die unten liegenden Siedlungen.
Die Wanderung hinauf zur Station Nätschen der MGB benötigt etwa 2 Std.: man spende noch eine Stunde zum Geniessen der Aussicht und um mehr zu erfahren über Pflanzen und Gefahren.

Link: http://alpenblumen.gabathuler.org/ 
 

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Andermatt2.jpg (41257 Byte) Andermatt mit Schutzwald

Beim Nätschen mündet der Pfad in die Kies-Strasse. An Werktagen, wenn Lastwagen hinauf und hinunter fahren, kann's etwas staubig werden. Da die allgemeine Richtung "Aufwärts" ist, zu den Bergstationen der Skilifte, halten Abkürzungen querfeldein über die Alpweiden den Staub in Grenzen.

Beim "Punkt 2364" (von dort führt ein Pfad hinunter nach Göschenen) zweigt der Weg ab als schmale Fahrstrasse zum Lutersee, ohne grössere Steigungen oder Gefälle.
Ein zweiter Weg führt etwas unterhalb ebenfalls zum gleichen Ziel (während Bauarbeiten ist möglicherweise diese Umleitung in Kraft). Am Anfang dieses Pfades, in den Felsabbrüchen, kann man Murmeltiere beobachten.
 
Lutersee, Oberalp Lutersee, Oberalppass
Lutersee-Gemsstock.jpg (51230 Byte) Lutersee

Nach dem Lutersee führt ein Weg zur Fellilücke, ein anderer direkt zum Oberalppass. Dieser mündet etwa bei der Staumauer des Oberalpsees in die Hauptstrasse. Von dort geht's direkt dem See entlang zum Oberalppass.

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Nätschen-Oberalp, die untere Route

Es gibt auch eine flachere Route (2 Std.). 
Von der MGB Station hinuntersteigen zur Hauptstrasse (Treppe direkt beim Restaurant) und die Strasse überqueren. Die ersten 200m müssen direkt auf der Strasse zurückgelegt werden (effektiv auf der weissen Linie), dann steht die nächsten 300m ein abgetrennter Weg direkt neben der Strasse zur Verfügung. Dann aber entfernt sich der Wanderweg nach rechts und weg von der Strasse. Ein wunderschöner Weg durch Alpenrosen und Alpweiden dem Fuss des Pazolastocks (=Piz Nurschalas) entlang. Die Murmeltiere in der Nähe bemerkt man zumindest akustisch. 

 

Nätschen-Oberalp via Pazolastock

Naetsch-Pazola-OAlp.jpg (135733 Byte)Active map:
http://map.search.ch/d/ja2ndk1mj
GPS-route:
GPS_Data/GPX-Naetschen-Pazola-OAlp.zip
  

3.5 Std.
Eine andere Route, über den Absatz am Pazolastock (Pt.2577).

Pazolapfad.jpg (41890 Byte)Der erste Teil des Weges ist der gleiche, wie für die oben erwähnte "untere Route". Nach Schöni dann zweigt ein Graspfad rechts ab. Mit gleichmässigem Anstieg führt der herrliche Bergweg im Zickzack hinauf, weiter oben wird das tief eingeschnittene Pazolatal durchquert. Dann folgt noch ein kurzer Aufstieg zum Pt.2463 und der Blick wandert hinunter Pazolaalpetli.jpg (53056 Byte)zum Pazolaälpetli mit den grasenden Schafen. Grad gegenüber ist der Lutersee erkennbar. Hier ist ein perfekter Platz für eine kurze Rast.

Der letzte Aufstieg zum Pt.1577 ist schnell zurückgelegt. Nun bietet sich ein freier Blick zum Oberalppass und ins Urserental.

Der Pfad zum Oberalppass ist etwas ruppiger als der bis jetzt benutzte.

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Oberalp Pass - Andermatt via Unteralp

OAlp-Ualp-Andermatt.jpg (251398 Byte)Active map:
http://map.search.ch/d/wqwmjezmw
GPS route:
../GPS_Data/GPX-OAlp-UAlp-Andermatt.zip 

(2.5 Std). Der erste Teil der Route ist identisch mit der Route Unteralptal.jpg (53485 Byte) "Nätschen-Oberalp untere Route". 
Bei "Schoeni", anstatt die Oberalpreuss zu überqueren für den Weg zum  Nätschen, folgen wir der fast ebenen Kiesstrasse links. Nach etwa 1600 m und einer scharfen Biegung führt ein gut markierter Bergweg rechts hinunter ins Unteralptal Richtung Weiler Rohr.

Reforestation.jpg (46477 Byte)Es ist plötzlich still hier, der Lärm der Passtrasse ist verschwunden, dafür dringt das entfernte Murmeln der Reuss und das Donnern des Gurschenbaches von gegenüber in die Ohren. Der Wind der vom Rhonetal über die Furka zum Oberalp bläst, erreicht diese Stelle nicht.

1991 wurde ein Wiederaufforstungsprojekt begonnen, als Jubiläum zu 700 Jahre Eidgenossenschaft.

Oberalp - Dieni

OAlp-Dieni.jpg (176138 Byte)Active map:
http://map.search.ch/d/diynjzhy2
GPS-route:
GPS_Data/GPX-OAlp-Dieni.zip

  

3 Std. Oberalp Pass - Pass Tiarms - ValVal valley - Val da Stiarls - Cuolm Val - Milez - Planatsch - Dieni
Alles in allem, eine kurze und leichte Tour mit schönen Ausblicken.

Der erste Teil ist auf der Kiesstrasse Richtung Calmot, der Spitz gerade gegenüber der Strasse. Nach kurzer Zeit, bei erreichen der Alp Tiarms, Val-Val.jpg (62390 Byte)zweigt unser Pfad links ab. Wir gelangen ins Tal Val Val. Unmittelbar vor dem Bachübergang würde ein Pfad hinunter führen nach Tschamut. Für uns geht's weiter, in ein anders kleines Tal, Val da Stiarls. Dann folgt ein kurzer Aufstieg zum Cuolm Val mit prächtiger Aussicht ins Surselva mit Sedrun und dem riesigen Kiesdepot von der NEAT Baustelle Rueras-Sedrun.jpg (42749 Byte)100 m weiter unten im Berg. Gegenüber sehen wir den Curnerasee mit dem Staudamm.

Von nun an geht's stetig bergab, zum Teil auf einer Fahrstrasse, dann wieder über auf einem Pfad über Alpweiden. Das letzte Stück zur Bahnstation ist asphaltiert.

 

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Tomasee, Lai da Tuma

Zur Rheinquelle

Rheinquelle.jpg (486494 Byte)
 

Oberalppass-Lai da Tuma-Badus SAC-Pazola Std
Zug - Göschenen - Andermatt - Oberalp (Bahn, SBB/MGB)   
Oberalppass - Tomasee 1.5
Tomasee - Badus Hütte SAC 0.5
Badushütte SAC - Pazola Stock - Oberalppass 2.5
Oberalppass - Andermatt - Göschenen - Zug (Bahn, SBB/MGB)  

Aufmerksame Ohren stellen fest, wir sind in Rätoromanisch sprechendem Gebiet. Anstelle von "Grüezi" hört man hie und da "bien di".

Der Weg führt, am Restaurant vorbei, zuerst entlang der Zum_Tomasee Passstrasse. Nach etwa 200m befinden wir uns auf einem schmalen Pfad. Er verläuft noch eine kurze Strecke parallel, etwas versetzt der Hauptstrasse, dann geht es zum Abhang des Piz Nurschalas (Pazolastock).
Der andere Weg, hier für den Weg zurück gewählt, steigt zum Pazolastock hinauf: dieser Pfad beginnt grad am Ende des Parkplatzes beim Restaurant Calmut.

Leicht ansteigend, aber auf herrlichem Weg mit schöner Aussicht ins Tal des Vorderrheins, folgt bald eine Abzweigung Richtung Maighels (SAC Hütte). Es ist ein alternativer Weg zum Tomasee.

Tomasee: 1320 km to North SeaUnmittelbar vor dem letzten Gupf zum Seelein kann nochmals die Aussicht genossen werden. Ein Weg führt dem Ufer entlang mit Wollgras das aus der sumpfigen Erde am oberen See Ende wächst. Der Weg führt weiter und hinauf zur Badus Hütte. Ein Besuch, der sich lohnt, auch wenn der Weg nicht über den Pazolastock geplant ist.

PazolastockDer Rückweg über den Pazolastock belohnt uns mit fantastischen Rundblicken: Zum Maighels Gletscher, ins Vorderrheintal, hinüber zu den Schneehängen der Urner Alpen, ins Urserental. Hie da ist ein bisschen klettern über Felsbrocken gefragt.

Oberalppass zur Rheinqwelle via Maighelshütte

OAlp-Maighels-Tomasee.JPG (126673 Byte)Interactive map:
http://map.search.ch/d/jyxnze4zt
GPS-route:
GPS_Data/GPX-Oberalp-Maighels-Tomasee.zip
 


Auf neuem Bergweg von der Maighelshütte zum Lai da Tuma

(4 Std). Dies ist nicht der "übliche" Weg zum populären Seelein. Die Wanderung zur Hütte dauert knapp 1.5 Std und der erste Teil des Weges entspricht dem oben erwähnten. Bei der Abzweigung zur Badushütte und zum Tomasee bleiben wir aber auf dem Weg zur Maighelshütte. Später mündet der Pfad in einen Fahrweg. Bei der nächsten Abzweigung zum Tomasee wählen wir nochmals den Weg zur Maighelshütte. Schliesslich wird die Schweizer Fahne sichtbar. Das letzte Wegstück über Alpweiden ist nun etwas steiler, aber es sind ja nur ein paar hundert Meter.

Maighels-Lai_Urlaun.jpg (76398 Byte)Zum Tomasee wurde ein neuer Bergweg gebaut (noch nicht (2011) in der Topo-Karte  enthalten). Steht man weiter unten, beim Parkplatz, ist der Weg klar signalisiert mit den bekannten weiss/rot/weissen Markierungen auf Felsbrocken. Einige Steimanndli (übereinander gestapelte Steine) geben zusätzlich die allgemeine Richtung an. Der Weg ist nie besonders steil und vorbildlich ausgelegt. Von der Hütte aus erreicht man den See in weniger als einer Stunde.

Für den Weg zurück zum Oberalppass benutzen wir den Bergweg dem Hang des Pazolastocks entlang (1.5 Std), die "übliche" Route: siehe oben.

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Rumantsch

Das Rätoromanische ist eine der vier Schweizerischen Landessprachen. Sie wird allerdings vom viel weiter verbreiteten Deutsch und vom Deutschschweizer Dialekt zurückgedrängt. Dabei hatte das Romanische und seine verschiedenen Dialekte seit der Römerzeit ein sehr weites Verbreitungsgebiet: Friaul, Südtirol.
Mehr Infos auf Lugnezer Website:
www.vallumnezia.ch/Raetoromanisch.617.0.html?&L=1Regiun_turistica.77.0.html%3F

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Curnera See, Lai da Curnera

 
Oberalppass-Curnera See*-Maighels Rhein-Maighels SAC
*
nahe und oberhalb Damm
Std.
Zug - Göschenen - Andermatt - Oberalp (Bahn, SBB/MGB)   
Oberalppass - Alp Cavradi - Rein da Maighels - 
Maighels Hütte SAC - Lai Urlaun - Plidutscha - Oberalppass
5.5
Oberalppass - Andermatt - Göschenen - Zug (Bahn, SBB/MGB)  

Diese Tour ist eigentlich ein Rundgang um den Piz Cavradi herum, auf einer Höhe von ca. 2000 bis 2300 m. Direkt an den See werden wir nicht kommen.

Die ersten paar hundert Meter ist der Pfad der gleiche wie für den Tomasee, aber nach etwa 900 m, statt nun rechts Richtung Tomasee, geht's geradeaus weiter. Der abfallende Weg mündet nach etwa 800 m in eine Fahrstrasse, die von der Passstrasse herkommt. Nach überqueren des Rheins (der Rein da Tuma) führt die nun asphaltierte Strasse dem Piz Cavradi entlang. Der Weg steigt gleichmässig an und erlaubt herrliche Ausblicke über die obere Surselva. Die Strasse ist für private PW's gesperrt.

Kurz vor dem Einstieg in den Bergpfad erinnert ein kleines Denkmal mit Cavradi.jpg (45944 Byte) Kreuz an die 9 Arbeiter, die während des Dammbaus zwischen 1962 und 1967 ihr Leben verloren.

Der Weg den Piz Cavradi hinauf ist felsig und gestattet viele fantastische Ausblicke. Nordwärts ins Rheintal, östlich zum Curnera Stausee weit unten und hinüber zum Maighels Curnerasee.jpg (52668 Byte) Gletscher in der Ferne.

Nach Ersteigen einer Höhe von etwa 2300 m führt der Weg wieder hinunter Richtung See, aber später folgt er dem anderen jungen Rhein, dem Rein da Maighels. Nach sanftem Anstieg und kurze Zeit später betreten wir Alpweiden des Seenebene_p3.jpg (22856 Byte) unteren Maighels Tales mit verschiedenen kleinen Seen. Rechts geht's hinauf zur Hütte Maighels SAC.

Von der hinteren Seite der Hütte führt ein schmaler Fussweg zurück zum Weg Tomasee/Oberalppass.

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Urschner Höhenweg

Die Wanderwege in der Region Andermatt-Hospenthal wurden erneuert und die Signalisierung entsprechend angepasst.
Tiefenbach-Andermatt ca. 5 Std.

Tiefenbach-Andermatt.JPG (163662 Byte)Interactive map:
http://map.search.ch/d/wzly2u5nd
GPS-route:
GPS_Data/GPX-Tiefenbach-Andermatt.zip

 

Andermatt-Urschner Höhenweg-Tiefenbach km Std
Zug - Göschenen - Andermatt (Bahn, SBB/MGB)     
Andermatt-Planggen-Blauseeli-Lochbergegg-
Tätsch-Tiefenbach/Furkastrasse
15 6.5
Tiefenbach - Andermatt (Postauto)
oder Dampfbahn Tiefenbach - Realp (siehe Fahrplan)
dann Realp - Andermatt mit MGB
   
Andermatt - Göschenen - Zug (Bahn, MGB/SBB)    

Postauto: überprüfen! verkehrt normalerweise nur im Sommer!

Der Höhenweg kann nach Wunsch abgekürzt werden, z.B. mit Abstiegen nach Hospenthal (ein hübsches Dorf mit alten Häusern und mehreren Hotels) oder Realp (mit einem alpinen 9 Loch Golf Kurs).
Bei umgekehrter Wanderrichtung (Postauto 8:30 ab Andermatt nach Tiefenbach) muss am Schluss nicht auf das Postauto (17:45) gewartet werden.

Gegenüber dem Bahnhof sind Orientierungstafeln und Karten angebracht. Der Weg zu unserer Tour verläuft vorerst parallel zur Bahnlinie. Bald wird links die Gemsstock Bahn sichtbar. Nach etwa 200 m führt rechts eine Unterführung ins Feld hinaus. 

Der Feldweg führt später über die Reuss, dann eine kurze Strecke dem Fluss entlang. Der kurze Umweg (15 Minuten) zum Biotop (nach der Flussüberquerung entgegen dem Wegweiser geradeaus) lohnt sich für die Geniesser.
urseren.JPG (41423 Byte) Blick zurück nach Andermatt 

Unser Weg führt vorerst weiter entlang der Hochebene. Bald erfolgt nochmals ein Aufstieg auf eine höher gelegene Alp, mit zwei kleinen Bergseen. Ein idealer Platz für eine kurze Rast.
 
seeli_furka.JPG (41309 Byte) Kleine Bergseen.
In der Ferne Realp und Furka Pass Strasse.

Der Weg führt nun mehr oder weniger auf gleicher Höhe durch Alpweiden. Rechts die felsigen Berghänge, links das Urserental mit Gotthardstrasse, Furka Bahn und Reuss. 

Nach etwa einer Stunde sind wir beim hübschen Blauseeli. Wir sind nun auf etwa 2100 m.

Die Tour geht weiter bis zur Lochbergegg. Hier müssen wir uns entscheiden: In Realp wären wir in etwa 40 Minuten, für Tiefenbach wird etwa eine Stunde und 40 Minuten benötigt. 

Für Tiefenbach erfolgt bald ein kurzer Ab- und wieder ein kurzer Aufstieg. Vorerst ist der Weg zur Albert Heim Hütte SAC und nach Tiefenbach der gleiche. 

Etwas steil geht's bergan zur Abzweigung SAC Hütte und (links) Tiefenbach. Nur noch ein kurzes Stück, dann haben wir den höchsten Punkt erreicht (ca. 2270 m).

Wir treffen nun auf eine Kiesstrasse, die vorerst auf etwa gleicher Höhe verläuft. Bald wird in der Ferne die Furka Strasse und der Pass sichtbar; etwas später, unten links Hotel und Restaurant Tiefenbach.

Zum Hotel und Postauto Haltestelle benötigen wir nochmals etwa 20 Minuten. Ein letzter Knietest zum verdienten Schluck.

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Tiefenbach:
Etwas Spezielles ist der Weg zurück mit der Dampfbahn (DFB).

Im Sommer verkehrt die Dampfbahn zwischen Realp und Gletsch. Haltestellen sind auf Furka DFB (unterhalb Tiefenbach) und bei Muttbach (etwas abseits von der Rhone-Gletscher Grotte).

Vergewissern Sie sich, dass ein Zug fährt, bevor Sie sich an den steilen Abstieg zur DFB Station machen!

DFB-Station Realp: Zu Fuss ca. 5Minuten von der "Matterhorn-Gotthard Bahn", "MGB") über die Brücke.

DFB-Station Gletsch: Postauto Anschluss nach Oberwald and Realp.

 
Für einen gemütlichen Ausflug sei eine Fahrt mit der alten Dampfbahn Realp - Furka - Gletsch empfohlen (während Sommerzeit). 
Nach dem Bau des Eisenbahn Tunnels Realp - Oberwald wurde die  alte Bergstrecke durch Freunde der alten Bahnlinie wieder in Betrieb gesetzt. 

MagazineingangIm Winterhalbjahr wird tonnenweise Bahn Material gelagert, für den Einsatz vorbereitet, aussortiert, gefettet, geölt...
Bild: Magazin Eingang, Teil einer früheren Festungsanlage, in Realp 
(Feb 2005)

  

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Gotthard Pass

Göschenen-Schöllenen-Andermatt-Hospental-Gotthard Hospiz-Tremola-Motto Bartola-Airolo

PDF-File dieser Tour: (GHGA_2.PDF 328 kB)
Gesamtzeit: ca. 8 Stunden

Goeschenen-Hospenthal-Gotthard-Airolo h
Zug - Göschenen (Bahn, SBB)  
Göschenen - Teufelsbruecke - Andermatt
oder Bahn, MGB
1.5
Andermatt - Hospenthal 
oder Bahn, MGB
1
Hospenthal - Mätteli - Brüggloch - Gotthard Hospiz
oder Postauto im Sommer (evtl. reservieren)
3
Gotthard Hospiz - Tremola - Motto Bartola - Airolo
oder Postauto im Sommer (evtl. reservieren)
2.5
Airolo - Zug (Bahn, SBB)  

Bahnen
SBB: "Schweizerische Bundesbahnen"
MGB: "Matterhorn Gotthard Bahn"

Der durchwegs gut markierte Weg beginnt direkt bei der Bahnstation Göschenen SBB/MGB.

HaederlisbrueckeNach überqueren des Bahnhofplatzes führt eine kurze Treppe hinauf zur Hauptstrasse, dann hinüber zur neueren Ortsumfahrung und zur Gotthard-Passstrasse. Nach der Reussbrücke dort folgt der Weg kurz der stark befahrenen Verkehrsachse. Noch vor der nächsten Haarnadel Kurve beginnt rechts der Wanderweg. Er führt direkt zur Reuss und nach 100m steht man vor der Häderlisbrücke.

Der Wanderweg ist teilweise ein Naturpfad, an anderen Stellen führt er auf einem Trottoir entlang der Passstrasse, entweder direkt in der Schutz-Galerie, oder sogar darüber (Zeitweise wegen Steinschlaggefahr gesperrt). Der Strassenlärm Vor_Suworow wird zumeist vom Rauschen der Reuss übertönt.

Etwa nach einer Stunde wird die Felsplatte mit dem Suworow Denkmal sichtbar: noch eine Wegbiegung und man steht vor der Urnerloch_WendeltreppeTeufelsbrücke.

Ein kurzes Stück entlang der Passstrasse, und das heutige Urnerloch in Form eines Strassentunnels wird den bequemen übergang zum Urserental ermöglichen. Den Wanderer erwartet unmittelbar rechts beim Eingang ein Zückerchen: in einem separaten Raum steht die  Wendeltreppe bereit, für den Aufstieg aufs Dach des Tunnels und der Fortsetzung des Weges abseits von Fahrzeugen. – Der Szenenwechsel ist frappant: Eine Ebene öffnet sich: das Urserental, mit Andermatt ganz nahe.

UrnerlochBald passiert man Altkirch, mit der Kolumban-Kirche links. Der Wanderweg führt nun entlang der Hauptstrasse, an Kaserne, Tourist-Center und Bahnhof Andermatt vorbei. Die Kirche stammt aus dem 13. Jh. und hatte eine kleinere Kirche aus dem Altkirch_Kolumbankirche1. J. ersetzt, erbaut durch das Kloster Disentis. 
Nach kurzer Distanz wird das Bahntrasse unterquert und man befindet sich auf dem herrlichen, ebenen Wanderweg entlang der Reuss.

Saumweg_alter_WegIn Hospenthal kann ein anderer Zeitzeuge bewundert werden, auf der anderen Seite der Bahnlinie (unbewachter Bahnübergang): die Tenndlenbrücke über die Furkareuss.

In Hospenthal vereinigen sich die beiden Flüsse Gotthardreuss und Fukareuss.

Pfad_bei GamsstegGeführt durch Wegweiser, befindet man sich schnell oberhalb des Dorfes auf dem Bergweg Richtung Mätteli, entlang der Gotthardreuss und beobachtet durch Murmeltiere, die immer wieder ihre Warnpfiffe ertönen lassen.

BruegglochDie Passstrasse mit dem motorisierten Verkehr vermag den friedlichen Eindruck auf dem keineswegs steilen Pfad nicht zu stören. Häufig wird man an den alten Saumpfad erinnert: durch alte Pflästerungen, oder die granitenen Lucendrodamm_LucendrobrueckeRandmarkierungen.

Beim Brüggloch betreten wir Tessiner Boden. Der Weg wird nun etwas steiler, aber bald wird die Staumauer des Lucendrosees sichtbar: das Hospiz

Auf dem Gotthard Hospiz führt der Wanderweg an der Totenkapelle vorbei zur alten, gepflästerten Tremola GotthardHospiz.jpg Passtrasse.

Zumeist allerdings schneidet der steile Pfad die vielen Kurven. Man ist beeindruckt von der Kunst, wie die Strasse dem engen, steilen Taleinschnitt angepasst wurde. Offensichtlich bewundern auch die wenigen motorisierten Benutzer der Strasse die ganze Szenerie.

Zur_Tremola.jpgBei Motto di dentro überquert man die Hauptstrasse, dann steigt überraschenderweise der Wanderpfad kurz etwas steil hinauf, um dann mit prächtiger Aussicht über Wiesen und durch Waldpartien Richtung Motto Bartola hinunter zu führen.

Tremola_AiroloUnterhalb von Motto Bartola kann der Pfad rechts von der Hauptstrasse leicht übersehen werden. Der Wegweiser steht richtig, der Weg führt zuerst etwa 50m rechts entlang der Hauptstrasse, um sie dann zu unterqueren, wie nachher auch die Autostrasse..

Der Weg von Göschenen über den Gotthardpass nach Airolo ist gut signalisiert. Einzig das Teilstück durch die Tremola ist etwas steil. aber die ganze Strecke verläuft zum grössten Teil auf Naturstrasse.

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Auf dem Hospiz sehenswert ist sicher ist das Museum (Museo Nationale del San Gottardo). Der Gotthard war die letzten hundert Jahre auch eine wichtige und gut ausgebaute militärische Befestigungs Anlage. Die Festung aus dem 1. Weltkrieg kann seit längerer Zeit als Museum bestaunt werden (Museo Forte Ospizio San Gottardo), die Neuere Anlage soll im 2008 zugänglich werden (SASSO SAN GOTTARDO). Bereits heute besteht die Möglichkeit, Teile des modernisierten Festigungswerks als Seminar/Hotelraum zu benutzen. 

Ein weiteres Festungsmuseum lädt oberhalb Airolo ein zum Besuch (Museo Forte Airolo).

 

Häderlisbrücke

Info -Tafel (Text rechts auf Info-Tafel)

Die dreibogige Häderlisbrücke oberhalb Göschenen wurde immer wieder als markantes Beispiel einstiger Brückenbaukunst bewundert. Historiker bringen sie mit der Wegbarmachung des Saumpfades der Schöllenen im 12. Jahrhundert in Verbindung.

In einer Urkunde von 1470 werden erstmals zwei Bezeichnungen für diesen Reussübergang genannt, '”St.Niklausenbruog, welche man namset die lange bruog in der Schellena.” Offenbar wurde die “Langebrücke” schon beim ersten Brückenschlag unter Schutz und Info_Board TechnikSchirm des Heiligen Niklaus von Myra gestellt. Den dritten Namen, “Häderlisbrücke” findet man in einer Abrechnung im Alten Talbuch von 1496.

Keine genauen Hinweise bestehen in Bezug auf die Herkunft dieses Namens. Nicht belegt ist, ob die Bezeichnung «Häderlisbrücke» vom Wort Hader, im Sinne von Zank und Streit oder im Zusammenhang mit Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich des Arbeits und Baukostenanteils stammt. Denkbar wäre auch die Ableitung vom Familiennamen «Häderli», der sich folglich auf den Erbauer der Brücke beziehen würde und die Jahrhunderte so überlebt hat.

In der Nacht vom 24. auf den 25. August 1987 ging ein Unwetter über dem Gotthard-Gebiet nieder. Das Hochwasser der Reuss schwemmte die Häderlisbrücke in der Schöllenen weg.

1991 hat der Kanton Uri mit Hilfe des Bundes und des Schweizerischen Baumeisterverbandes die Häderlisbrücke originalgetreu wieder aufgebaut.

Dazu wurden Lehrlinge verschiedener Branchen aus der ganzen Schweiz beigezogen. Steinmetze, Zimmerleute, Maurer und Pflästerer kamen in die Schöllenen und leisteten Grosses, um die Brücke wieder aufzubauen und begehbar zu machen.

1649 wurde die Häderlisbrücke an der Stelle eines früheren Holzsteges erstmals aus Stein gebaut. Das Material dafür stammte aus einem Steinbruch nahe der Brücke. Dieser wurde speziell für den Wiederaufbau nochmals in Betrieb genommen. Der besonders harte Göschenener-Granit wurde gesprengt, gespalten und behauen. Die Bogen, welche im Verhältnis 1:2:4 zueinander stehen, wurden sorgfältig rekonstruiert.

Sie wölben sich nun wie anno dazumal über die bestimmende Reuss.

Basler & Hofmann, Zürich

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Urnerloch

Die Gegend ums Urnerloch bedeutete früher ein beträchtliches Hindernis mit dem felsigen, steilen und engen Einschnitt der Reuss. Es gab Alternativen, z.B. der übergang über den Bäzberg. Heute Urnerloch_Mosaikführt eine Strasse von der Schöllenen weiter unten zum Bäzberg hinauf in den Bereich von militärischen Anlagen und dann hinunter ins Gebiet des übungsplatzes. Dieser Weg war für eine Handelsroute wenig geeignet.

Im 13. Jh. wurde der übergang im Urnerloch verbessert durch den „stiebenden Steg“. Hängend am Felsen wurde ein Brücken-Pfad erbaut, der in der Folge den übergang erleichterte. Die Idee stammte zweifellos durch die aus dem Wallis eingereisten Suonen-Spezialisten. Noch heute sind im Wallis alte Suonen zu bestaunen, die in atemraubender Höhe, hängend an Felswänden, Wasser von weit entfernten Fassungen auf die regenarmen Felder führten.

Eine wesentliche Verbesserung brachte dann der Tunnel, erbaut im frühen 18. Jh. durch den Tessiner Pierro Morettini. Zu jener Zeit wohl der grösste, mit 70m Länge und über 2m Breite. Er wurde im frühen 19. Jh. auf 5m Breite und 4m Höhe erweitert.

Künstler des Mosaiks an der Felswand an der Hauptstrasse (gegenüber dem Parkplatz bei der Teufelsbrücke) ist Werner Müller.

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Gotthard Hospiz - Val Canaria

Gotthard - Val Canaria - Airolo Std.
Zug - Göschenen - Andermatt (Bahn, SBB, MGB)
Andermatt - Gotthard Pass (Postauto)
oder
Zug-Airolo
Airolo- Gotthard Pass (Postauto)
 
Gotthard Pass-Casino della Bolle-Alpe di Sorescia-
Bolle di Pontino-Orello-Bolla-Pautàn-Airolo
5
oder: Gotthard Pass-Casino della Bolle-Alpe di Sorescia-
Bolle di Pontino-Pontino-Cassina-Airolo
3.5
Airolo - Zug (Bahn, SBB)  

Postauto:  
überprüfen! verkehrt  nur im Sommer!
Wie auch für andere Strecken, ist dieser Kurs Zuschlagspflichtig, weil es sich hier um eine reine Tourismusstrecke handelt, die für den Regionalverkehr nicht benutzt wird.
Bei einem Freibillet (wie das "GA") beträgt für die Fahrt Airolo-Gotthard der Aufpreis Fr. 9.-- (2012).

Der Weg beginnt etwa 100 m östlich der Gebäude, bei den Marktständen. Der Wegweiser zeigt: Lago della Sella, Passo Scimfuss, Pontino. 
Die Asphaltstrasse ist gut sichtbar: sie führt leicht ansteigend hinter dem kleinen See durch.

Nach etwa 200 m geht rechts ein schmaler Pfad weg (Sentiero Canaria). Er verläuft in etwa parallel zur Asphaltstrasse und mündet später wieder in diese. 

Beim Kraftwerk trennen sich die Wege zum Lago della Sella und ins Val Canaria. Wir wählen die Strasse nach rechts, Richtung Pontino (Val Canaria).
Der Wanderweg führt kurze Zeit etwas steil an, er schneidet die Schlaufen der Asphaltstrasse. Dann geht es auf gut ausgebauter Strasse ständig leicht abwärts. Immer wieder lohnt sich ein kurzer Halt um die eindrückliche Aussicht zu geniessen.
 
gotth_strasse.JPG (35077 Byte) Gotthard Pass Strasse.
Links Bedretto Tal

Bei der Alpe di Sorescia würde ein Weg zur Gotthardstrasse und direkt nach Airolo führen. Wir bleiben auf dem Fahrweg Richtung Pontino. Etwa 15 Minuten nachdem wir den Grashang mit den Umfangreichen Lawinenverbauungen passiert haben, befinden wir uns im Val Canaria. Die leicht abfallende Strasse ist gut sichtbar.

Bald treffen wir an herrlicher Lage auf ein Rustico. Der Wegweiser zeigt auf den Wanderweg rechts nach Pontino und ins Tal hinunter nach Airolo. 

Der Weg Richtung Orello ist weiterhin angenehm, ständig leicht abfallend. Die Gegend ist lieblich, die schroffen Abhänge auf der anderen Talseite zeugen von der Kraft der Natur.
 
orello.JPG (33369 Byte) Orello

Nach Orello, wird der Fahrweg etwas steiler. Das Wandern dem Fluss entlang geht etwas in die Beine, weil der Kies auf der Strasse das Gehen etwas glitschig macht.
 
canaria.JPG (39202 Byte) Val Canaria

Kurz vor Airolo treffen wir auf die Asphaltstrasse mit den Wegweisern für die Strada alta. Nach den beiden Brücken (Nach Madrano und zum Fussballplatz) und vor der Sägerei führt die Strasse rechts hinauf nach Airolo, der Letzte kurze Aufstieg.

Gotthard-Pontino-Airolo

Der Wegweiser am Rustico bei Buco di Pontina weist nach rechts.
Nante.jpg (53387 Byte)Nach Pontino ist der Weg zum grössten Teil ein schmaler Waldweg. Zwischendurch öffnet sich die Sicht für einen Blick ins Tal und hinüber nach Nante auf der anderen Seite der Leventina

Gotthard-Pontino-Airolo.jpg (335854 Byte)Interactive map:
map.search.ch/d/de1mdi1yj?x=2552m&y=-1544m
GPS-route:
../GPS_Data/GPX-Gotthard-Pontino-Airolo.zip

 

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Gotthard Hospiz - Pso di Lucendro

Gotthard Hospiz-Gotthard Seen L. d'Orsirora

4.5 Std. Nicht nur als Option, Erweiterung der Lucendro-Tour, sondern eine schöne Rundwanderung mit vielen kleinen Seen.
Wir sind im Quellgebiet der Reuss.

Gotthardseen.JPG (136538 Byte)Interactive map:
http://map.search.ch/d/we4nzu0zd
PPS-route:
GPS_Data/GPX-Gotthard-Seen.zip

 

 
Gotthard Hospiz - Pso di Lucendro km Std
Zug-Airolo (Bahn)
Airolo-Hospiz (Postauto)
   
Hospiz-dam-Mottolone-Alpi di Lucendro-
Passo di Lucendro-Laghi scuri-Strada dei Banchi sud-
Banchi track-Capella dei morti-Hospiz
12 4.5
Hospiz-Airolo (Postauto)
Airolo-Zug (Bahn)
   

Postauto: überprüfen! verkehrt normalerweise nur im Sommer!

Wie die meisten Wanderwege, beginnt auch dieser östlich des geschäftigen Bereichs des Passes. Wir gehen an der Zufahrtsstrasse zum Festungs- Museum vorbei. Der Weg verläuft rechts der alten Pflasterstein Strasse.  Nach ein paar hundert Meter folgt eine Unterführung unter der Pass Strasse durch. Nach der kleinen Brücke beim Damm folgt bis Mottolone ein asphaltiertes Stück. 
Von hier führt ein Weg rechts zu den Orsirora Seen, ein schöner Rundgang von etwa 3.5 Stunden
Der Weg zum Lucendro Pass führt geradeaus, fast eben verläuft die Strasse oberhalb des Sees zur Alp mit den Militär Baracken.
Von der Alp steigt der steinige, aber gut gebaute Weg zum Uebergang auf etwa 2500 m.
Möglicherweise müssen einige Schneefelder überquert werden, aber Allgemein ist der Aufstieg einfach. Zur Linken die Fibbia, Rechts der Pizzo Lucendro. 
 
lucendrosee.JPG (43987 Byte) Lago di Lucendro,
hinten soeben aus dem Nebel Pizzo Lucendro

Nach dem Uebergang sind wir im Grashang der Fibbia, das Bedretto Tal gegenüber, das Ost - West verläuft.
Bald sind wir auf dem kleinen Passübergang über den hübschen kleinen Seen Laghi Scuri. Ein prächtiger Ausblick: Oestlich der Staudamm des Sella Sees, unten südlich der grosse Bogen der Pass Strasse und gerade darüber unser nächstes Ziel, das Haus bei der "Strada dei Banchi sud" mit den Befestigungsanlagen etwas darüber. Westlich das Bedretto Tal mit der Nufenen Pass Strasse als Eingang ins Wallis.
 
fibbia.JPG (55248 Byte) An der Fibbia

Vorbei an den Seelein betreten wir einen steilen Pfad hinunter zum Banchi Weg.
Gegenüber, östlich, sehen wir die alte Pass Strasse "Tremola". Eine Weile wandern wir auf dem herrlichen Banchi Weg. Später verläuft ein neuer Weg entlang, oder unterhalb der Gallerien der (neuen) Pass Strasse. 
 
tremola_banchi.JPG (56251 Byte) Links Tremola,
rechts Teil der Gallerie, 
Teil von Banchiweg sichtbar

Abgesehen vom Verkehrslärm ist auch dieser Weg in Ordnung und niemals steil. Einige Wasser Rinnen müssen überquert werden. Auf der Seite der Beton Mauer können die Bäche unterschritten werden.
Der Letzte Teil führt über Alp Weiden. Zuletzt passieren wir die alte Capelli dei morti. 

 
Capelli dei morti:
In der alten Zeit wurden die Toten, die auf dem Gotthard gefunden wurden (oft respektlos) in der kleinen Kappelle "entsorgt".
Auch die Gefallenen zur Zeit als Suworow den Pass überquerte wurden hier bestattet.
Heute beherbergt das Innere eine Kopie (13. Jh., Kloster St. Josef Volokolamsk) einer Ikone, die auf den Standarten von Suworows Armee abgebildet war.
Der Grabstein vor der Kappelle zeigt Sept. 1798

 

Vom Gotthard zum Nufenen

Gotthard-Nufenen-Ulrichen.JPG (111180 Byte)Interactive map:
http://map.search.ch/d/2qxyznkmj

GPS-route:
GPS_Data/GPX-Gotth-Nufenen-Ulrichen.zip

 

(4.5 Std nach Cruina, 6 Std zum Nufenenpass). 

Von der SBB-Station in Airolo bringt das Postauto seine Passagiere in etwa 15 Minuten hinauf zur Haltestelle "Galleria di Banchi". Hier beginnen die Touren zum Gotthardpass, zum Pso.di Lucendro und auch die Tour zur Cruina am Nufenenpass.

Von hier aus und entlang des Weges sieht man viele grössere und kleinere Festungsanlagen. Si sind nun deklassifiziert, einige sind Museen, andere verfallen langsam. "Galleria di Banchi" kann übersetzt werden mit "Befestigungs-Gallerien". Ein interessanter Artikel über die Festung San Carlo ist hier: www.ar.admin.ch/internet/.../awsancarlodokumentation2007.pdf

Der erste Teil ist auf einem bekiesten Fahrweg und gestattet herrliche Ausblicke in die Tessiner Berge auf der anderen Talseite, auf Airolo und die anderen Dörfer tief unten im Bedrettotal. Man befindet sich immer auf einer Höhe von rund 2000 m. Diese Wanderroute ist auch Teil des 4 Quellenweges (siehe: http://www.vier-quellen-weg.ch/home/), der die Quellen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Rhone, Ticino durch Wanderwege verbindet.

Picnicplatz.jpg (511731 Byte)Ausgenommen für einen kurzen Abschnitt im Bereich des Ronco Baches, ist die Route mehr oder wenig eben. Die SAC-Hütte Piansecco ist ein trefflicher Ort für einen Zwischenhalt. Von hier gelangt man in etwa 1.5 h zur Postauto Haltestelle Cruina am Nufenenpass. Aber Achtung, die Haltestelle wird nur zwei Mal am Nachmittag bedient (Sommer 2012: 16:18h und 18:15h)

Cap_Piansecco.jpg (439198 Byte)Für eine gute Beschreibung mit vielen Fotos siehe: http://www.freizeitfreunde.ch/blogs/304

 

Etwa halbwegs zwischen Cruina und Nufenenpass ein Steinbrocken weist auf die Quelle des Ticino hin. Sein Wasser fliesst di Leventina hinunter in den Lago Maggiore und schliesslich in den Po in Italien und in die Adria.

Vom Nufenenpass folgt der Wanderweg nach Ulrichen und zur MGB Bahnstation der Ägina (Siehe Goms für die Route zum Griesspass)

Griessee-Damm.jpg (411687 Byte)Auch der Nufenen ist eine Wasserscheide: Die Ägina fliesst in die Rhone und nach Frankreich, der Ticino in den Po in Italien. Das Wasser vom Griess Stausee wird zum Teil für die Turbinen in Altstafel verwendet und in die Ägina abgegeben, zum Teil wird es vie Robiei Stausee in die Turbinen im Maggiatal geführt.

 

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Realp - Furka

Furka - Gletsch:  3 Jun 06

Realp - Furka km Std
Zug-Goeschenen (Bahn, SBB)
Goeschenen-Andermatt-Realp (Bahn, MGB)
   
Realp MGB-Station DFB-Tiefenbach DFB

Tiefenbach DFB-Tiefenbach Hotel

Tiefenbach DFB-Steinstafel-Furka DFB-Furka Pass
4



6
1.5

1

2
Zurück nach Realp via einen der Wanderwege
oder mittels DFB-Bahn, oder Postauto.
Option: Furka pass-Hungerberg-Oberwald.
dann Oberwald-Realp (MGB, Tunnel)
 

14
 
1.5
 
4
 

Postauto: überprüfen! verkehrt normalerweise nur im Sommer!

Kurz nach dem kleinen Bahnhof der  "Dampfbahn Furka Bergstrecke" (DFB) und der Golf Reception area haben wir die Wahl aus zwei Routen, die beide nach Tiefenbach und Furka führen:
 
Links, an den Wartungsanlagen der DFB vorbei und nach Ueberqueren der Bahnlinie und etwas später der Furkareuss, verläuft der Wanderweg zum grössten Teil in Sicht-Nähe zur DFB-Bahnlinie. Nach dem ersten Aufstieg nach Laubgädem zeigt ein Wegweiser den Pfad zum Furkapass via Deieren (+1 Std).
 
Der Pfad rechts ist etwas steiler. Er überquert etwa ein halbes Dutzend mal die Furka Passstrasse und belohnt uns mit herrlichen Ausblicken das Urserental hinab. Nach etwa 40 Minuten, nach überqueren der Passstrasse die hier einen grossen Bogen macht, setzt sich der Weg fort als befestigte Naturstrasse.
Vorerst verläuft die Strasse flach, dann folgt ein kurzer Abstieg zur Flussbrücke bei einem Beton Damm und einem Reservoir (das Wasser wird in den Göscheneralp See geführt).

Zum Tiefenbach Hotel muss der Pfad rechts entlang dem Hang benutzt werden, wobei das letzte Stück dann recht steil wird. (Zur Zeit, Herbst 2002, ist die obere Brücke, oberhalb Tiefenbach DFB Station unter Reparatur)

Für die Fortsetzung des Weges zur Furka folgen wir dem Weg links der Bahnlinie, nach überqueren des Flusses. Der Weg zwischen Bahnlinie und Furkareuss steigt nur moderat.

Bei der Furka DFB Station folgt ein ziemlich steiler Anstieg zum Hotel Furkablick. Holzpfosten weisen die allgemeine Richtung.

 

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