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Höllgrotten

Map: Wanderkarte Zugerland 1:25000

Siehe auch Lorzentobel

Baar-Hoellgrotten
Baar-Tobelbruecke-Hoellbachtobel-Hoell
Baar-Wildenburg-Egg-Inkenberg-Talacher-Inwil-Baar

 

Hoellgrotten (geöffnet Ostern bis Herbst) km  Std.
Zug - Tobelbruecke (Bus)    
Bus Stop-Tobelbrücke-Grotten-Eingang 1.5 0.5
Grotten-Ausgang-Restaurant Hoellgrotten-Baar Brauerei 3.5 1
Baar Brauerei - Zug ( Bus)    

Hoellgrotten: Diese Höhlen befinden sich in einem romantischen kleinen Tal. 
Ausgangspunkte:

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Bus 2 (Zug - Menzingen, aussteigen bei "Tobelbrücke").

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Bus 1 (Zug - Aegeri), oder 34 (Ortsbus Baar - Allenwinden) aussteigen bei "Moosrank" (Restaurant mit Amerikanischen / Australischen Spezialitäten, moosrank@swissonline.ch). Folgen Sie dann der Hauptstrasse bis zum Fussgängerstreifen bei der Haltestelle "Tobelbrücke".

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Mit PW: Bei der Bushaltestelle "Tobelbrücke" steht auf dem alten Strassenstück Platz zum Parkieren zur Verfügung. (Vor Fussgängerstreifen links abbiegen).

Als Variante bietet sich ein kurzer Abstecher zur Burgruine Wildenburg an (1 Std.) Der Weg beginnt nahe der Haltestelle, hügelaufwärts. Der Weg ist sehr romantisch und führt auch zu einem kleinen Wasserfall.

Tobelbruecken Zwei der drei Brücken über das Lorzentobel.
Im Hintergrund Gubel mit Kloster

Für die Höhlen überqueren wir die Strasse (hier sind auch PKW-Parkplätze). 

Der eine Wanderweg beginnt beim Parkplatz und führt auf der Asphaltstrasse hinunter zum Kraftwerk. Ein zweiter Weg, ein Fusspfad, beginnt in Nähe und endet ebenfalls beim Kraftwerk.

Der kurze Umweg zur alten Tobelbrücke (Sandsteinbrücke) lohnt sich aber. Wir nehmen den linken Weg (die alte Hauptstrasse) und überqueren die Brücke. Der Ausblick ist eindrücklich. Drei Brücken sind auszumachen, weit unten das Kraftwerk und fast unterhalb der Brücke bemerkt man das Dach des alten überdachten Uebergangs. Früher musste die Lorze dort unten überquert werden. Die Wildenburg rechts oben, nun im Wald, diente als Wachposten und für das kassieren der Zölle. Am Ende der Bauwerks führt ein nicht markierter Weg hinunter und zu den Grotten, hie und da ist er wegen Steinschlag-Gefahr gesperrt.

Restaurant.jpg (32084 Byte)200 m nach dem Höhlen Eingang befindet sich ein romantisches Restaurant mit Garten-Terrasse (Montags geschlossen). In der Nähe ist ein privater Camping Platz. Toll an heissen Sommertagen.

Das Gebiet ist auch vom Standpunkt der Industrialisierung her  interessant. Ein instruktiver Pfad führt von Aegeri über das Lorzentobel bis Cham. http://www.industriepfad-lorze.ch/

Nach Baar führt ein Wanderweg der Lorze entlang durch den Wald.

Nach dem Verlassen des Waldes kann die Lorze auf einer Holzbrücke überquert werden. Nach Ueberqueren der Asphaltstrasse wählen wir den Weg dem Waldrand entlang, hinter den Wohnhäusern und dem Spinnerei-Areal durch.

Die Häuser (Höllhäuser) wurden vor etwa 140 Jahren durch die Spinnerei gebaut, für ihre Angestellten. Erst kürzlich wurden die Häuser an private verkauft und sorgfältig renoviert/erweitert. Dem Wanderweg entlang sind Tafeln vom "Industriepfad Lorze" angebracht mit Infos über die "Spinni".

Auf dem weiteren Weg begegnen wir der Protestantischen Kirche. Ihr Bau wurde wesentlich unterstützt durch die Spinnerei, da viele ihrer Angestellten nicht Katholisch waren. Die Kirche liegt denn auch in gerader Linie zum Fabrik-Hauptgebäude. (Siehe Info Tafel).

Eine andere wichtige Unternehmung, die vom Spinnerei-Betrieb beeinflusst wurde, ist die Brauerei. Seit etwa 100 Jahren wird Baarer Bier gebraut, nach deutschem Qualitäts Standard. Auch wenn Sie kein Bier trinken: zur Brauerei gehört ein Restaurant mit herrlich schattigem Garten.

 

Höllbachtobel

Nach überqueren der alten Bogenbrücke wählen wir links das steile Strässchen hinauf Richtung Edlibach. 
Nach kurzer Zeit befinden wir uns inmitten von Hügeln. Durch Matten gelangen wir, leicht ansteigend, schliesslich zum Hof Wulfligen, unweit der Hauptstrasse Nidfurren-Edlibach. Kurgäste im Bad Schönbrunn haben einem der Drumlins den Namen "Chli Rigi" gegeben (Hündligütsch, 685.550/226.600, Pt 735.0).
Chli Rigi Der Wanderweg folgt vorerst in gebührendem Abstand der stark frequentierten Strasse und wir erreichen Hünnlital. In der Fortsetzung des Feldweges und hinter unserem kleinen Rigi durch treffen wir auf den Höllbach. Ueber die grasbewachsene Brücke führt ein Weg nach Edlibach. Wir folgen aber dem friedlichen Bächlein auf seiner linken Seite. 
"Liebliches Bächlein"? Mit jedem Schritt treten wir tiefer ins Tobel, das vom Höllbach durchflossen wird. Im Okt 2005 musste der Weg gesperrt werden. Die ausgeschwemmte Strasse war nicht der Hauptgrund: Etwa auf halben Weg wurde die Treppe hinunter zum Buch weggespült. Der Abstieg ohne Treppe ist steil, glitschig, fast ohne Haltemöglichkeit!
Der Weg durchs Tobel endet beim Restaurant Höllgrotten.

 

Die Höhlen wurden vor etwa 100 Jahren entdeckt, als Tuff - Stein abgebaut wurde für den Bau der Eisenbahn Linie. Die Höhlen sind etwas eigenartig entstanden, nicht indem Wasser in eine bestehende Höhle tropfte, sondern "von aussen". Mit der Zeit verbanden sich die verschiedenen Steine und wurden allmählich mit Steinen, Sand, Erde und später mit Pflanzen überdeckt. Später entstanden dann die Tropfsteinformationen..

Es können effektiv zwei Höhlen besucht werden. Ein Wanderweg führt zur Zweiten hinauf.

Nach dem Verlassen können Sie den Wanderweg benutzen, der parallel zum unteren Weg verläuft. Am Weg liegt eine Pumpstation, die immer noch Wasser nach Zürich pumpt, ohne externe Energie. Scheinbar ein "perpetuum mobile". Siehe Info Tafel. 


(Brochure: "Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zuerich (2000) 145/1: 13-30 Titel: Die Hoellgrotten bei Baar (Kanton Zug) Entstehungsgeschichte und Altersbestimmungen an Quelltuffen, G.Wyssling, Pfaffhausen u. J.Eikenberg, Villigen")

 

Wildenburg

burghuegel.JPG (19555 Byte) Die Ruine und der Wasserfall, von der "Lorzentobel" Brücke aus gesehen
Widenburg, Innen Im Inneren der 700 jährigen Ruine.

Die Wanderwege sind gut markiert. Derjenige zur Ruine und nach Allenwinden beginnt bei der Bushaltestelle "Tobelbrücke". Während des Aufstiegs bietet sich beim Blick zurück eine herrliche Aussicht über Baar bis zum Lindenberg, in einiger Distanz der Napf. 

Oben angelangt betreten wir den Wald.
Nach überqueren der ersten Brücke geht's hinab ins Tobel des Schwarzenbachs.
Nahe der neuen Brücke stürzt der Bach über eine Felswand und bildet einen hübschen Wasserfall. Beachten Sie den eigenartig ausgeschnittenen Felsbrocken unter dem Wasserfall.

wfall.JPG (30780 Byte) Wasserfall und neue Brücke

Nach dem Aufstieg über die Treppe gelangen wir zur Krezung: links geht's zur Ruine (5 Min), rechts führt ein wunderschöner Pfad dem Tobel entlang nach Allenwinden (20 Min).

Für den direkten Weg zur Ruine und zurück wird etwa 1 Stunde benötigt. 
Alternative: Nach dem Besuch der Ruine auf dem oben erwähnten Weg weiter nach Allenwinden. Ab Allenwinden fahren Busse nach Zug (direkt) und Baar (beim Talacher umsteigen). Die Wanderzeit ist etwa die gleiche.

Der Ursprung der Burg geht zurück ins 12. Jahrhundert. Sie wurde dann später im Mittelalter erneuert. Der Zweck war schliesslich die Kontrolle des Verkehrs vom und ins Aegerital und die Kassierung der Weg- / Brückenzölle.
In der jüngeren Zeit drohte die Ruine mit dem Hang abzubrechen. Durch private Initiative wurde die Stätte gesichert und renoviert.

 

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