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Lorzentobel

Von Baar durchs Lorzentobel zum Schmittli und über Brunegg und Allenwinden zurück

Siehe auch Hoellgrotten

to GPS-Datafiles Download Baar-Hoellgrotten
Baar-Tobelbruecke-Hoellbachtobel-Hoell

Die ganze Strecke vom Zugersee bis zum Schmittli begleitet ein Wanderweg die Lorze. Die Tour könnte genau so gut z.B. in der Zuger Herti begonnen werden. Von der Herti führen Fusswege hinüber zur Lorze.

Lorzentobel km h
Zug - Baar/Laettich (Bus 3)    
Laettich-Höllgrotten Restaurant-
Höllgrotten-Kraftwerk-Tobelbrücke-Schmittli-
Unt.Brunegg-Wolfbach-Allenwinden-Wildenburg-
Oberallmend-Brauerei
15 4.5
Baar/Brauerei - Zug (Bus 3)    

Beginnen wir die Wanderung bei der Endstation der Bus-Linie 3, beim Lättich in Baar (Sport Anlagen). Ganz in der Nähe ist eine Fussgängerbrücke zur anderen Seite des Flusses. Dort verläuft der Wanderweg der Lorze entlang. 
Flussaufwärts treffen wir bald auf die Kreuzung der Kantonsstrasse. Nach überqueren des Kreisels setzen wir unseren Spaziergang auf der linken, östlichen Flussseite fort . Das stattliche Gebäude ("Ziegelhütte") gehörte früher zur Ziegelei.

Nach etwa 200 m betreten wir den Wald; auf einem Spazierweg, wie ihn wohl viele wünschen: Naturstrasse, kaum Steigungen, Ruhe, Waldluft, das plätschernde Wasser... Bis zur Höll wird es so bleiben, dann folgen einige Stege, die kleinere Bäche und sumpfiges Gelände überspannen.

Beim Camping Platz sollten technisch interessierte den Weg zum Restaurant nehmen. Nicht (nur) wegen der gemütlichen Beiz mit dem beliebten Garten, sondern um zur alten Pumpstation zu kommen.

Der kleine Umweg führt links am Restaurant vorbei den Hügel hoch Richtung Edlibach. Nach etwa 50 m zeigt ein weisser Wegweiser des "Industriepfad Lorze" nach rechts. Zunächst steigt der Weg noch an, aber nach weitern 100 m wird er flach, er folgt nun für einen kurzen Abschnitt dem Waldrand. 
Kaum betreten wir wieder Waldboden, sehen wir links vorne am Pumphaus.jpg (29219 Byte) Weg ein kleines Häuschen. Es beherbergt die 100 jährige Kolbenpumpe, die Wasser aus dieser Gegend ins Sihltal pumpt. Durchs Glasfenster können wir das Wunderwerk bestaunen. Auch physisch nimmt man das Wirken war, es ist als höre man den Pulsschlag eines Herzens.

Der Weg führt nun hinunter zum Grotten-Eingang (Kiosk). Der Besuch der zwei Grotten, eine untere und obere, ist eindrücklich.

Wir sind nun wieder an der Lorze und ihr entlang treffen wir bald zum ersten Kraftwerk. Vor etwa 100 Jahren wurde hier erstmals Strom erzeugt für die Metallwaren Fabrik in Zug. 
3brücken.jpg (26341 Byte)Etwas später überqueren wir wieder einmal die Lorze, diesmal auf der alten gedeckten Holzbrücke (1759). Beim Unterqueren der Beiden neueren Brücken (1910 und 1985) können wir über die Baukunst der verschiedenen Epochen nachdenken. Eindrücklich sind alle drei Brücken.

Der Weg führt weiter der Lorze entlang, nun etwas stärker ansteigend. Wir treffen auf die erste Trinkwasser Fassung und auf ein weiteres Kraftwerk, schliesslich auch auf den Anfang des Lorzekanal, der Lorze-Wasser zum unteren Kraftwerk umleitet.

Die letzten 200 m zum Schmittli müssen wir uns mit einem schmalen, asphaltierten Fussweg entlang der lärmigen Hauptstrasse zufrieden geben. Auch unsere Lorze wurde in ein Beton-Korsett gezwängt. Wir überqueren die Hauptstrasse Schmittli-Allenwinden.

Vom Schmittli (Bus Stop, Restaurant) wählen wir rechts den Weg hangaufwärts Richtung Brunegg. Auf der asphaltierten Strasse treffen wir nach etwa 10 Minuten auf einen Brunnen mit dem Wegweiser "Wolfbachstr". Die Wanderwegtafel weist den Weg nach Allenwinden und Baar. Wir sind nun wieder auf einmal herrlichen Wanderweg durch Wald und Flur. Wir benutzen nun den gleichen Weg wie für die Tour "Zug-Zugerberg-Allenwinden"

In Allenwinden finden wir an der Hauptstrasse nahe der Bushaltestelle "Egg" bei der Wohnüberbauung Eggried den Weg zur Wildenburg und nach Baar.

Alte Pumpstation

Die Anlage ist fast ein Perpetuum mobile: Seit über 100 Jahren in Betrieb pumpt sie immer noch Wasser nach Adliswil im zürcherischen Sihltal - ununterbrochen, ohne Strom, ohne Diesel. Die Pumpe ist notwendig, weil von der Quelle bis zur Brunnenstube ein Hügel überwunden werden muss.

Der Trick:
Pumpe.jpg (58254 Byte) Von einer höher gelegenen Wasserquelle wird eine Pumpe angetrieben, die Wasser einer tiefer gelegenen Quelle in die Leitung drückt. Das "Abwasser" des Antriebs wird gleich mitgepackt.
(Diagramm von Info-Tafel bei der Anlage)

Infos über Industrialisierung am Lorzenlauf:
www.industriepfad-lorze.ch/

 

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