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Route Daten

Alle Touren in dieser Site wurden von mir abgelaufen und die GPS- "routes" basieren im Wesentlichen auf "track" Daten.

Mein System:
GPS: Garmin's GPSmap 60CS, nüvi550
(Neu GPSmap62st)
Garmin's MapSource
Garmin's "TOPO Schweiz", swisstopo's "Swiss Map 25".

Normalerweise steckt das GPS in meiner Brusttasche. Der Empfang in gebirgigen Gegenden ist manchmal unterbrochen, das Gerät reklamiert (dann nehme ich das GPS heraus) und behauptet später, ich hätte einen riesigen Sprung gemacht. 
All diese imaginären Sprünge und die kurzen Abwege für das bestaunen einer schönen Ansicht, einer Pflanze, Tiere, werden in den Track-Daten registriert.
Zuhause, am PC, wenn die neue Route erstellt wird (basierend auf den gesammelten Track-Daten), werden solche Umwege und sinnlose Daten herausgefiltert. 

Die Route folgt nicht unbedingt genau den Track-Daten oder der Karte. 

Das GPS ist nicht perfekt. Die Genauigkeit kann 5 m sein oder 50 m; oder der Radio Empfang ist zu schwach für die Empfänger. 

Das GPS soll ein Helfer sein, nicht der Boss.
Routen sind nicht unbedingt deckungsgleich mit der Karte. Im Gelände bestehen wohl immer Differenzen zwischen GPS-Anzeige, Karte und aktuellem Weg.

Immer Reserve Batterien mitnehmen.

Kürzliche Erfahrungen

bulletGPSmap 60 und nüvi:
Zum wandern bevorzuge ich den "guten alten" GPSmap, obwohl der nüvi wesentlich besser ist beim Empfang von neuen Daten. Fürs Autofahren und das Auffinden von Adressen ist der nüvi allerdings Top. Transfer von Daten zwischen MapSource und den Geräten funktioniert problemlos.
bulletGPSmap 62st:
Mein neuestes Spielzeug. Ich bin begeistert! Dieses Gerät ist wirklich fantastisch mit dem neuen Empfänger. Kein Alarm mehr wegen unterbrochener Satelliten-Verbindung. Ich möchte nun kein anderes Gerät mehr.
Route-manager:
Alle meine Routen sind in der Speicherkarte abgelegt, aber ich musste mich an die Reihenfolge in der Anzeige gewöhnen. Nicht wie vom Windows Explorer gewohnt in alphabetischer Reihenfolge werden die Routen aufgeführt; der Route-manager zeigt sie in "geographischer" Ordnung. Eine vernünftige Lösung. 
bulletnüvi 550:
Ich erhielt meinen nüvi im Jan 09 (mit City Navigator Europe vorinstalliert).
Als ich zum ersten Mal eine Koordinate im CH1903 Format einzugeben versuchte, wurden die Koordinaten verfälscht (nach Eintippen, oder zurücklesen ab Karte). Nach update der Firmware war der Fehler behoben.
Transfer zwischen MapSource und nüvi (mit der alten MapSource Version 6.10) funktionierte nicht richtig. Nach update auf Version 6.15 war auch dieser Fehler behoben.
Ich habe die gesamte Topo Suisse Karte auf die SD-Karte (4 GB microSDHC) geladen. Wenn beide Karten (city guide und Topo) aktiviert sind, dann werden die Strassennamen nicht angezeigt.
bulletMapSource:
Die neue Version brachte eine weitere Überraschung.
Ich stellte Änderungen fest in der Behandlung der custom symbols. Sie müssen nun im Garmin Programm Verzeichnis abgelegt sein (Bis jetzt waren sie in "...Mein Garmin..."). Allerdings, startet man, mittels Doppelklick, ein ".gdb" oder ".gpx" File, dann wird das custom symbol im Verzeichnis des aufrufenden Files erwartet.
Kein Drama, MapSource ist immer noch ein komfortables Werkzeug.

CH1903

Die Erde wird als perfekte Kugel angenommen: Radius 6’300 km. Von Pol zu Pol werden Linien (Meridiane, Longitude) gezogen; Richtung Osten (O) 180 Linien (Grad) und ebenfalls Richtung Westen (W). Der Null Meridian läuft durch Greenwich.

Der ursprüngliche Meter war Ende 18. Jh. definiert worden als der vierzigmillionste Teil des Meridians, der durch Paris verlief. (Erdumfang = 2*Erdradius * Pi = 40’000 km).  

Genauer: 1799 wurde der Urmeter definiert als der 10'000'000 te Teil des Meridian-Quadranten, der durch Paris läuft. 
In der Folge der exakten Vermessung des Sektors zwischen Dünkirchen und Barcelone durch Pierre-Francois-Andre Mécain und Jean-Baptiste-Josef Delambre von Paris, musste allerdings festgestellt werden, dass die Erde keineswegs eine Kugel war und der definierte Urmeter eigentlich um 0,2 mm zu kurz war. Die seriös durchgeführten Messungen dauerten über mehrere Jahre durch Revolution, Kriege und Staatengründungen.

Der Urmeter wird bis zum heutigen Tage als Standard beibehalten, allerdings wurde 1983 definiert: 1 Meter ist die Strecke, die das Licht im Vakuum während der Dauer von 1/299'792'458 sec durchläuft, wobei die Grundeinheit der Zeit durch die Atomuhr definiert ist.

Buch: Das Mass der Welt, die Suche nach dem Urmeter. Ken Alder, C.Bertelsmann München. Aus dem Englischen übersetzt durch Yvonne Badal.
Originalausgabe: The Measure of all Things, The Free Press, New York

Auch vom Äquator denkt man sich Linien, die rund um die Erde gelegt werden. Nach Norden und Süden erhält man so eine weitere Grad-Einteilung (Latitude); jeweils 90 Grad nach N und Süd; pro Grad ergibt das 100 km.

Die Distanz von einem Grad (Meridian) zum anderen beträgt in Mitteleuropa rund 100 km. Wenn Bern 8 Grad östlich von Greenwich liegt, ergibt das eine Distanz von rund 800 km.

Für die kleine Schweiz wurde ein raffiniertes Koordinatensystem ausgedacht. Den Nullpunkt hat man ausserhalb der Schweiz, in die Gegend von Bordeaux gelegt. Mit dessen Hilfe sind die Positionen innerhalb der Schweiz immer klar und eindeutig, auch ohne Angabe der Himmelsrichtung, und negative Werte kommen nicht vor. Vom Militär gewohnt, ist die Form: Rechtswert/Hochwert/(+optional Höhe); typisch 600.000/200.000, wobei die Punkte oft weggelassen werden. Die grössere Zahl ist immer "Easting", die kleinere immer "Northing".

Der erste Wert bezieht sich auf den Längengrad (z.B. E 7° 26' 19.9" = Koordinate 600.000'), der zweite auf die nördliche Breite (z.B. N 46° 57' 3.89''=Koordinate 200.000). Referenzpunkt mit der Koordinate 600.000/200.000 ist Bern (46°56.5’/7°26.8’), die alte Sternwarte. 

Die Fehler, welche aus dem idealisierten, geradlinigen Koordinatensystem entstehen, gegenüber der „realen Welt“ sind in der Grössenordnung von einigen Dezimetern. Das System trägt den Namen „Swiss Grid 1903“ oder „CH1903“.
Referenzpunkt für die Höhenangaben ist die Messmarke beim Pierre du Niton (ein erratischer Fels-Brocken im Hafen von Genf) mit dem Höhen-Wert 373.600 m.

Wenn topografischen Schweizer-Karten mit dem üblichen CH1903 – Koordinatensystem verwendet werden, muss der Setup im GPS System entsprechend eingestellt sein.

Das GPS verwendet intern immer das WGS84 Datum! Nur der Display zeigt das Datum CH1903.

Zusammenhang CH1903 und WGS84:

EXCEL-Tabelle zur Berechnung (Formeln basieren auf oben genannter Publikation): 
../GPS_Data/CH1903_WGS84_3.zip
(84 KB).
Konvertiert Datums zwischen CH1903 und WGS84.

 

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